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Arcadia Project is
funded from EU by
the Culture 2000
Programme
 Willkommen zum ARCADIA Portal

Das Arkadien-Projekt wurde im Zeitraum August 2006 bis Juli 2007  über das Programm KULTUR 2000 von der Europäischen Union kofinanziert. Es zielt auf die Vermittlung und Neuinterpretation des Mythos „Arkadien“, den die Partner als gemeinsames europäisches Kulturerbe verstehen. In allen drei Partnerländern wurden dazu kulturelle und künstlerische Projekte durchgeführt, vor allem solche mit einer europäischen Dimension.

Das Thema Arkadien hat Künstler und Philosophen seit der Antike immer wieder beschäftigt. Der Traum vom „einfachen Leben“, vom friedlichen Miteinander der Menschen untereinander, von einem harmonischen Einklang zwischen Mensch und Natur hatte in wechselnden gesellschaftlichen Kontexten ganz offensichtlich eine hohe Attraktivität. Sehr unterschiedliche Resultate in Literatur, Bildender Kunst, Architektur und Gartenkunst zeugen in vielen europäischen Ländern von der produktiven Auseinandersetzung mit dem arkadischen Mythos.
Es scheint geradezu folgerichtig, dass in einer Zeit internationaler Verunsicherung durch Krieg, Terrorismus und Gewalt, vor allem aber angesichts der notwendigen Debatten über die Zukunft Europas, auch das Thema Arkadien wieder an Aktualität und Attraktivität gewinnt. Viele gegenwärtige Entwicklungen werfen grundsätzliche Fragen auf, für deren Beantwortung die Rückbesinnung auf gemeinsame kulturelle Wurzeln wie den arkadischen Mythos und die künstlerische Auseinandersetzung damit hilfreich sein können.
Das Arkadien-Projekt will der künstlerischen Ausprägung des arkadischen Themas in unterschiedlichen europäischen Ländern nachspüren, Gemeinsamkeiten und nationale Besonderheiten aufzeigen sowie vor allem nach deren aktueller Bedeutung für die weitere Entwicklung Europas fragen und den Mythos Arkadien mit aktuellen Inhalten füllen.
Die beteiligten Länder (Griechenland, Frankreich und Deutschland) symbolisieren drei Stadien der Ausprägung des arkadischen Mythos in der europäischen Kultur- und Geistesgeschichte von der Antike über die Renaissance bis zur Aufklärung:

  1. Das griechische Tegea ist der geographische und historische Ausgangspunkt des Mythos.
  2. Die französische Region Forez wurde als „Arkadien“ durch den Dichter Honoré d´Urfé (1567-1625) in seinem Roman “L’Astrée” (1607-1627) beschrieben.
  3. Die Parks in und um Weimar (Deutschland) reflektieren wie auch viele Werke der „klassischen“ Dichter Goethe, Schiller und Wieland die arkadische Utopie um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert.

Das über KULTUR 2000 geförderte Projekt lief von August 2006 bis Juli 2007. Es hat eine Reihe von Aktivitäten, Veranstaltungen und Kontakte hervor gebracht, wobei auch mehrere neue Partner einbezogen wurden. Dadurch wird das arkadische Netzwerk auch nach Ende der EU-Förderung weiter bestehen. Neue Partner sind jederzeit willkommen, bitte kontaktieren Sie uns!

 

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